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Dipl.-Ing.
Robert Schmitz 0172-977 8788 EMAIL
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Die
korrekte Ausrichtung des Taiji-Symbols (Yin und Yang)
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Das
Tai Ji ist wahrscheinlich das wichtigste Feng Shui-Konzept überhaupt.
Und nichts irritiert einen traditionell ausgebildeten Feng Shui-Berater
mehr als ein falsch benutztes und umgedrehtes Tai Ji-Symbol. --
Der Herausgeber
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Dies ist das berühmte
Tai Ji- oder Yin-Yang-Symbol, welches viele der Grundideen des Taoismus
repräsentiert (einige werden weiter unten erläutert).
Dennoch taucht häufig die Frage auf: Wie soll dieses Symbol
dargestellt werden? |
Schaut man sich
die vielen Veröffentlichungen in Büchern, Zeitschriften,
Internetseiten etc. an,
findet man schnell eine ganze Reihe
verschiedener Ausrichtungen des Tai Ji, wie hier gezeigt:

Welche Darstellung ist die korrekte?
Gibt es überhaupt eine korrekte Darstellung? Um dies zu beantworten,
muß man erst herausfinden, was das Tai Ji repräsentieren
soll. Die folgenden Abschnitte zeigen einige der Bedeutungen, die
dem Symbol innewohnen.
Yin und Yang
Yin steht für das Dunkle, das Kalte,
das Weibliche, das Introvertierte, das Passive, dargestellt durch
den schwarzen Teil. Yang steht für das Helle, das Warme,
das Männliche, das Extrovertierte, das Aktive, dargestellt
durch den weißen Teil. [Anmerkung: Oft wird angenommen,
dies würde bedeuten, daß Frauen passiv sein sollten.
Das ist völliger Unsinn.]
Das Tai Ji-Symbol bedeutet, daß
alles im Universum ("Die zehntausend Dinge" des Dao De
Jing (Tao Te Ching)) sowohl Licht als auch Dunkelheit enthält.
Dies sind komplementäre, sich ergänzende Aspekte, keine
Aspekte, die miteinander im Widerspruch stehen. Die zwei kleinen
Punkte in jedem Bereich zeigen, daß Yin den Samen von Yang
enthält, und Yang enthält den Samen von Yin.
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Die Lebenszyklen
Ein großer Teil der
taoistischen Philosophie basiert auf der Idee, daß sich alles
in wieder- kehrenden Zyklen bewegt - die Jahre, die Monate, die Jahreszeiten,
sogar das Menschenleben selbst. Diese Zyklen werden vom Kreis des
Tai Ji selbst repräsentiert, und der Fluß der Zeit wird
angezeigt durch die Art und Weise, wie sich der Yin- und der Yang-Bereich
auf ihrem Weg durch das Symbol vergrößern und verkleinern. |

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Die Jahreszeiten Die vier Jahreszeiten - Frühling,
Sommer, Herbst und Winter - sind nicht nur Teil der Zyklen, sondern
auch mit Yin und Yang verbunden.
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Frühling |
die Zeit neuen
Wachstums |
anwachsendes Yang |
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Sommer |
die Zeit der größten
Hitze |
größtes
Yang |
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Herbst |
wenn sich das Jahr
abkühlt |
anwachsendes Yin |
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Winter |
die kälteste
Zeit |
größtes
Yin |
Im Tai Ji-Symbol werden die
Jahreszeiten den dementsprechenden Bereichen von Yin und Yang zugeordnet:
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Die chinesischen Kompaßrichtungen Wie der westliche Magnetkompaß
basiert auch der chinesische Kompaß auf den vier Hauptrichtungen
- Norden, Süden, Osten und Westen. In der chinesischen Philosophie
wird jeder Richtung eine Jahreszeit zugeordnet::
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Osten |
zum Frühling |
die Zeit neuen
Wachstums |
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Süden |
zum Sommer |
die Zeit der Wärme |
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Westen |
zum Herbst |
die Zeit der Kühle |
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Norden |
zum Winter |
die Zeit der Kälte
und des Schnees |
Das Tai Ji-Symbol wird durch
die Jahreszeiten den Himmelsrichtungen zugeordnet:
Im alten China wird der Süden als
die Hauptrichtung angesehen und auf Landkarten und Diagrammen oben angeordnet,
während in Europa oben auf den
Landkarten der Norden steht. |

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Die Ausrichtung des
Tai Ji-Symbols
Wenn wir
uns darüber einig sind, daß das Tai Ji eine Repräsentation
aller oben genannter Aspekte darstellt - Yin und Yang, den Kreislauf
der Jahreszeiten und die Himmelsrichtungen, dann gibt es nur eine
"korrekte" Ausrichtung des Tai Ji, wie hier abgebildet.
Jede andere Darstellung zeigt zwar Yin und Yang, drückt aber
nicht die Philosophie hinter dem Symbol aus.
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